24.Oktober 2010

die Probezeit ist um... 6 Monate, die sich recht positiv entwickelten. Die Arbeit im Klinikum macht immer noch Spaß, ich bin nur Urlaubsreif :-) Seit Oktober 2009 arbeite ich jetzt durch. Ich träume von meinen Jobs, es vermischt sich das Fotografieren und der Kuchenposten... sehr merkwürdig.

ich bin immer noch allein, und es ist merkwürdig, wie meine wenigen Freunde bzw Bekannte mich "verkuppeln" wollen.

Es stimmt schon, der Alltag und die Freizeit sind nicht mehr so aufregend. Ich bin mehr Muttertier und Arbeitstier als eine gestandene Frau, die mit fasts 40 ihr Leben gekonnt im Griff hat. Von Romantik oder entspanntes zusammensein keine Spur.

 Früher habe ich ständig neue Leute kennen gelernt, geflirtet und viel gelacht. Das ist heute irgendwie anderes.

Andererseits finde ich das jetzt nicht so schlimm. Ein junger Mann ;-) mit dem ich neulich im Zug ins Gespräch kam, machte große Augen, denn er hatte mich zwar ein wenig älter geschätzt, aber als er sich als gerade 30 outetet, staunte er nicht schlecht über unsere 10 Jahre Differenz.

 Ich werde schon noch jemanden kennen lernen, bei dem ich mich wohl fühlen kann. Und umgekehrt, der sich mit mir wohlfühlt.

24.10.10 11:57, kommentieren

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29.August 2010

Nun, manchmal ist es einfach besser, wenn man seine Vergangenheit löschen könnte... so wie hier auf dem Blog... aber das geht nun mal nicht, also mache ich mir hier auch nicht die Mühe... das alles ist eben ein Teil von mir.

 

Für mich stehe ich also an einem neuen Punkt. Die alten Lasten habe ich im Großen und Ganzen hinter mir gelassen. Was noch blieb, ist meine Traurigkeit. Und ein schwaches Gefühl von Hilflosigkeit.

Nein, es gibt keine Überraschungen. Seit Sommer 2007 bin ich also ohne Partner. Und auch sonst ziemlich viel alleine. Meine Tochter und ich haben uns einen Alltag geschaffen, der uns beiden gut gelingt. Sie wird immer selbstständiger, mutiger und eigensinniger.

Und ich lerne ebenfalls, dass es auch noch gute Erfahrungen geben kann mit Veränderungen.

Ich habe  eine Gelegenheit zur Chance gemacht, sie genutzt und eine gehörige Portion Glück dazubekommen... noch bevor ich mein 15jähriges Jubiläum in dem Restaurant feiern konnte, habe ich den Firma gewechselt und mein Hobby zum Beruf gemacht. Ich bin jetzt professionelle Babyfotografin. Und es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.

Ich kann meine Depressionen annehmen als einen Teil von mir. Sie werden nie ganz verschwinden, aber ich kann die Momente genießen, die ich zwischen den Tiefs habe.

Ich kann sie wahrnehmen und mich an ihnen freuen. Und ich kann sie selbst schaffen, diese angenehmen Stunden, ohne große Hilfe von Aussen.

Meine neue Arbeit hat mir ausserdem eine unabhänigkeit ermöglicht, die ich bisher nicht hatte. Ich kann mir mal etwas gönnen, ohne mich später darüber zu ärger oder gar zu rechtfertigen. Wie schön!

Klar, es gibt dunkle, einsame Augenblicke, die mir Angst machen. Wer hat die nicht?  Aber ich habe Möglichkeiten, darüber hinweg zu kommen.

Und meine Tochter nahm mich heute in den Arm und hat sich bedankt für die neuen Sachen, die ich ihr gestern kaufen konnte.

 

29.8.10 15:34, kommentieren

22.Juni 2009

Nahezu ein weiteres Jahr ist vergangen...

Was soll ich sagen, so ziemlich alles ist völlig anders gelaufen, als ich es mir gewünscht hatte.

Aber wie ich es schon einmal beschrieben hatte, sind manche Wege im Leben eben so angelegt, dass ich sie gehen muss, egal wie sehr ich mich auch dagegen wehre.

Es gab keine Abkürzung, ich bin im letzten Winter in einer Sackgasse gelandet, und ich wäre da fast nicht mehr rausgekommen...

Aber eben nur fast, denn ich habe mir Hilfe geholt, professionelle Hilfe, und ich werde nun meinen Weg mit Hilfe gehen, bis ich es wieder alleine kann.

Weg haben auch immer Nebenwege und häufig auch Kreuzungen. Die können wunderbar sein, sie laden zum Verweilen ein, zum gemeinsamen reden, evtl. Ansichten tauschen und Pläne schmieden.

Manche kreutzen meinen Weg nur einmal im Leben, einige begleiten mich über Jahre, mal näher, mal weiter weg, und hin und wieder taucht einer auf, den hatte ich schon vergessen...

... so wie neulich. Vielleicht war meine Nebenstrasse so nah, das kein Platz war, aber jetzt ist neben mir Platz für eine ebenso breite Strasse wie meine.

Noch verweilen wir an der eben entstandenen Kreutzung, und wir wissen nicht, was weiter geschieht. Aber der Anfang ist gemacht...

1 Kommentar 22.6.09 20:40, kommentieren

11.Juli 2008

Gefunden bei www.palverlag.de :

Zufriedenheit durch die richtige Perspektive


Ein kluger Kopf hat folgende Überlegung angestellt:
Wenn man die ganze Menschheit auf ein Dorf mit 100 Einwohnern reduzieren würde und dabei die prozentualen Verhältnisse nachfolgender Merkmale, wie sie unter allen Menschen vorkommen, erhalten würde, dann würde sich das Dorf in etwa so zusammensetzen:
·  57 wären Asiaten
·  21 wären Europäer
·  14 wären Amerikaner
·  52 wären Frauen
·  48 wären Männer
·  30 wären Weiße
·  70 wären Nichtweiße
·  30 wären Christen
·  70 wären Nichtchristen
·  70 wären Analphabeten
·  50 wären unterernährt
·  1 hätte einen akademischen Abschluss
·  1 hätte einen PC
·  80 hätten unzureichende Wohnverhältnisse
·  6 würden etwa 60% des gesamten Weltreichtums besitzen
·  1 würde sterben

·  2 würden geboren werden

Wenn Sie also genug zu essen haben,
über auch noch so bescheidene finanzielle Mittel verfügen,
eine geheizte Wohnung haben,
Kleidung zum Anziehen haben,
gesund sind und
lesen können,
dann stehen Sie wahrlich auf der Sonnenseite des Lebens.

11.7.08 21:13, kommentieren

09. Juli 2008

Heute ist Zeugnistag in Niedersachsen !

Meine Tochter ist heute fröhlich zur Schule gefahren, und sie freut sich schon auf die Sommerferien und alles andere auch.  Sie tut so, als wüßte sie nicht genau, wie ihr Zeugnis ausfällt, es bekümmert sie heute nicht mehr, so wenige Stunden bis zum langen Urlaub.

Sie ist 9 Jahre alt, steh spürbar vor der Pupität :-) und kommt demnächst in die 4te Klasse.

Ich hoffe, das es heute alle Kinder nach Hause schaffen, egal, wie das Schulzeugnis aussieht. Ich wünsche denen die Kraft und den Mut, die sich ihren Eltern stellen müssen und dabei Bauchweh haben. Wer weiß, wieviele Kinder sich aus Angst oder Scharm nicht nach Hause trauen??

Meiner Tochter habe ich heute, wie an jedem Zeugnistag der letzten Jahre auch, gesagt, dass sie immer nach Hause kommen kann, egal wie das Zeugnis aussieht. Sie hat zwar die Augen verdreht, weil sie das nicht mehr hören mag, aber ich denke, ich werde es immer wieder sagen, weil ich es für wichtig halte, dass sie das weiß !!

So, in 3 Stunden weiß ich mehr... bis dahin *winkewinke*

2 Kommentare 9.7.08 09:19, kommentieren

05.Juni 2008

Die einfachen Dinge sind es, die einen Menschen, vor allem mich , glücklich machen.

Essen, trinken, schlafen und menschliche Kontakte, wobei ich dabei von direktem Hautkontak spreche... nein, nicht S E X, sondern ein streicheln über den Rücken, ein Drücken der Hand oder ein Lächeln...

Nicht dem hektischen "was machen wir denn heute abend noch ?" oder gar ein genervtes " Nee, ich brauche aber DIESE Schuhe zu DEM Kleid!!!"...

Abends mit einer kleinen Schale Erbeeren im Garten/auf dem Balkon/am Fenster sitzen, sich den Sommerabend um die Nase wehen lassen und sich kein schlechtes Gewissen machen zu lassen, weil man " sooo langweilig" zu Hause bleibt.

Ein Glas Wein von Aldi, statt den 25 Jahre alten Burgunder aus einer vertaubten Falsche, die abgewetzte Tasche, statt das neuste Model von Gucci, die selbstgemachten Muffins von der Tochter statt den Low-Fat-Bagle-Burger für € 4,50...

Ja, die einfachen Dinge des Lebens genießen. Da werde ich glücklicher mit, als in einer hektischen In-Bar, wo ich nach dem Bräunungsgrad meiner Haut, dem Spliss meiner Haare und der Länge meiner aufgeklepten Fingernägel beurteilt werde.

In diesem Sinne.... lass doch mal die ganzen Schnörkel weg und lebe einfach einfach !!

2 Kommentare 5.6.08 17:42, kommentieren

15.Mai 2008

Fast ein Jahr ist vergangen... und ich habe eine turbulente Zeit hinter mich gebracht.

Manchmal will ich einfach nicht erkennen, dass der Weg, auf dem ich laufe, mich nirgendwo hin führt. Und wenn ich noch so verbissen Wegweiser aufbaue, es wird dann doch von aussen jemand kommen und mir einen Stein hinlegen.

Und ob ich will oder nicht, ich muss mir einen neuen Weg suchen. Und dabei stolpere ich, weil ich den Weg nicht richtig erkennen kann, ich falle, stehe wieder auf und laufe weiter.

Ich habe mir in den vergangenen Monaten blaue Flecken geholt. Die heilen ziemlich schnell. Aber es gab auch üble Schrammen und offene Verletzungen, die nicht so schnell heilen. Und ich sehe jetzt auch schon die Narben, die nie vergehen werden, nur verblassen.

Ich musste den größten Teil des neuen Weges alleine gehen, und heute noch gibt es Momente, wo ich nach einem Sturz nicht gleich aufstehe. Ich bleibe liegen und weine und schreie, weil es mir so ungerecht vorkommt.

Wahrscheinlich werde ich den Sinn erst erkennen, wenn ich wieder einen neuen Weg wählen muss.

So, und jetzt noch schnell einen lieben Gruß an meinen Engel Caro. Sie ist auch so beschäftigt, das sie ihren Blog ebenfalls etwas vernachlässigt. Macht aber nichts, denn das echte Leben ist wichtig.

Bis zum nächsten Mal...

16.5.08 09:32, kommentieren